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Was ist der Unterschied zwischen Hartweizenmehl und Semola?

Unser Hartweizenmehl und Semola werden beide aus derselben Getreidesorte hergestellt, nämlich aus Hartweizen. Der Unterschied liegt nicht im Getreide selbst, sondern im Mahlgrad, im Mineralstoffgehalt und in den daraus resultierenden Backeigenschaften.

Semola (klassisch Semola di grano duro) ist ein aus Hartweizen hergestelltes Mahlprodukt. In der fein gemahlenen Variante (Semola rimacinata) ist es sehr gleichmäßig vermahlen, relativ hell und enthält weniger Randschichten des Korns. Dadurch entstehen elastische, geschmeidige Teige mit einem feinen Biss. Semola eignet sich deshalb besonders gut für Pasta, Pizza und mediterrane Backwaren.

Hartweizenmehl enthält hingegen einen höheren Anteil an Randschichten des Korns. Es ist mineralstoffreicher, etwas dunkler und geschmacklich kräftiger. Diese Eigenschaften machen Hartweizenmehl besonders geeignet für Brot und rustikale Backwaren, bei denen eine stabile Teigstruktur und ein volleres Aroma gewünscht sind.

Wann verwende ich Semola und wann Hartweizenmehl?

Unser Bio-Semola (original italienisches Hartweizenmehl) ist vom Mineralstoffgehalt her in etwa mit einem Weizenmehl Typ 812 vergleichbar. Es ist fein vermahlen, etwas heller und besitzt eine gute Kleberstruktur. Dadurch eignet es sich besonders für Pasta, Pizza und mediterrane Teige, bei denen Elastizität, ein feiner Biss und eine gleichmäßige Teigstruktur gefragt sind. Unser Bio-Hartweizenmehl enthält mehr Randschichten des Korns und ist vom Mineralstoffgehalt eher mit einem Weizenmehl Typ 1050 vergleichbar. Es ist aromatischer, kräftiger im Geschmack und besonders gut zum Brotbacken geeignet – vor allem für rustikale Brote oder Mischbrote mit stabiler Teigstruktur.

Kurz gesagt: Semola ist feiner und ideal für Nudeln und Pizza, Hartweizenmehl ist kräftiger und besonders gut für Brot geeignet.